Ob nach einer Antibiotika-Therapie, bei einer Futterumstellung, in der Welpenzeit
oder bei empfindlicher Verdauung: Die Darmkur von BSN® begleitet
die Darmsanierung deines Vierbeiners – mit Bacillus subtilis DSM 15544, heute als
Bacillus velezensis geführt und in der EU als Darmflorastabilisator zugelassen.
Kurdauer und Tagesmenge richten sich nicht nach dem Produkt, sondern nach dem
Anlass und der Situation deines Hundes. Bei anhaltenden Beschwerden gehört der
Zustand in jedem Fall tierärztlich abgeklärt.
Beide Flaschen enthalten dieselbe Rezeptur: den zugelassenen Stamm
Bacillus velezensis DSM 15544 mit 1,5 × 1012 KBE je Kilogramm,
dazu Omega-3-Fettsäuren aus Marineöl sowie die Vitamine A, D3 und E – ohne Zucker,
Farb- und Konservierungsstoffe. Die Größe richtet sich nach dem Gewicht deines Hundes und dem Anlass der Gabe.
Im Verdauungssystem deines Hundes geschieht weit mehr als die Verwertung von
Nährstoffen. Hier siedelt der größte Teil der Mikroorganismen, mit denen ein Hund
lebt, und hier liegt ein erheblicher Teil seines körpereigenen Abwehrsystems.
Dieses Zusammenspiel ist empfindlich: Ein Futterwechsel, Stress, eine Reise oder
eine Antibiotika-Therapie genügen, um das Gleichgewicht zu verschieben. Meist
stellt es sich von selbst wieder ein – manchmal braucht es dabei Unterstützung.
Bei anhaltenden oder zusätzlichen Symptomen wie Blut im Kot, Erbrechen oder Fieber
gehört der Hund in tierärztliche Behandlung. Ein Ergänzungsfuttermittel ersetzt
keine Diagnose.
Warum der Bakterienstamm
Bacillus velezensis den Unterschied macht – undworan du ein gutes Probiotikum erkennst.
Ich bin Bacillus. Amtlich geführt als
„Darmflorastabilisator“ – klingt trocken, ist aber genau mein Job.
Als Spore überstehe ich Hitze, Lagerung und den Magen; aktiv werde ich
erst im Darm.
Steckbrief
Art
Bacillus velezensisaus der Gruppe Bacillus subtilis
Hinterlegt als
DSM 15544
EU-Kennnummer
4b1820
Funktionsgruppe
Darmflorastabilisatoren
Gehalt je kg
1,5 × 10¹² KBE
Zulassung
ausdrücklich für Hunde
Was heißt „Darmflorastabilisator“?
Kein Werbebegriff, sondern eine amtlich definierte Funktionsgruppe
für Futtermittelzusatzstoffe. Aufgenommen wird ein Stamm erst, wenn er das
Zulassungsverfahren nach Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 durchlaufen hat –
einschließlich der Prüfung auf Sicherheit für Tier, Mensch und Umwelt.
Der Stamm „Bacillus“
Ein Mikroorganismus, der es bis in den Darm schafft
Der Weg in den Darm führt durch den Magen – ein Milieu, an dem viele Bakterienkulturen scheitern. Bacillus-Stämme begegnen dem auf eigene Weise: Sie bilden Sporen, eine widerstandsfähige Dauerform, die Hitze, Lagerung und Magensäure übersteht. Erst im Darm wird daraus wieder ein aktives Bakterium.
Daraus ergibt sich zugleich die Alltagstauglichkeit: Das Produkt benötigt keine Kühlung und verzeiht die üblichen Schwankungen im Haushalt.
Die Art ist weit über die Tierernährung hinaus im Einsatz: Sie liefert Enzyme für die Waschmittelindustrie, fermentiert in Japan Sojabohnen zu Natto und zählt zu den am besten untersuchten Bakterien überhaupt. Was hier im Napf landet, ist also kein exotischer Neuzugang, sondern ein seit Jahrzehnten erforschter Organismus.
Eine wissenschaftliche Fachgesellschaft kürt jedes Jahr eine Mikrobe
des Jahres. 2023 fiel die Wahl auf Bacillus subtilis – die Art,
zu der auch unser Stamm gehört.
Beide Größen folgen derselben Rezeptur und enthalten denselben Stamm in
identischer Keimzahl. Maßgeblich für die Wahl ist deshalb nicht der Inhalt
allein, sondern die Menge, die innerhalb der Anbruchfrist von 60 Tagen
tatsächlich verbraucht wird.
Für Hunde bis rund 15 kg
Dog+ Drops · 30 ml
Speziell für Hunde entwickelt, um Darmaufbau und Darmflora sanft zu begleiten:
mit dem erforschten Stamm Bacillus subtilis C-3102 (DSM 15544),
ergänzt um Omega-3-Fettsäuren aus Marineöl und die Vitamine A, D3 und E.
Bei 1,0 ml täglich deckt diese Größe eine vollständige 30-Tage-Kur ab.
Dieselbe Rezeptur in der Vorteilsgröße – für Hunde mit höherem Tagesbedarf:
derselbe zugelassene Stamm in identischer Keimzahl, Omega-3-Fettsäuren aus
Marineöl und die Vitamine A, D3 und E. Bei 1,5 ml täglich reicht die Flasche
die vollen 60 Tage, bei 2,0 ml rund 50 Tage.
Vor Gebrauch kräftig schütteln. Ein heller Bodensatz ist normal und
gehört zur öligen Suspension.
Die ersten Tage sind eine Umstellung. Die Darmflora richtet sich neu
ein; ein etwas weicherer Stuhl in dieser Phase ist üblich und legt sich
meist von selbst.
Nicht mit anderen Vitamin-Komplexen kombinieren. Die Rezeptur enthält
Vitamin A und D3 in hoher Konzentration; eine zusätzliche Gabe kann zu einer
Überversorgung führen.
Kühl, trocken und lichtgeschützt lagern (4 bis 25 °C). Kurzzeitig sind
−5 bis 35 °C für maximal 14 Tage unkritisch.
Nach dem Öffnen innerhalb von 60 Tagen verbrauchen. Deshalb rechnet der
Kur-Rechner oben mit dieser Frist statt mit dem reinen Flascheninhalt.
Wie viel dein Hund braucht und wie lange eine Flasche reicht, rechnet der Kur-Check aus.
Als Futtermittelzusatzstoff unter der Kennnummer 4b1820 geführt, Funktionsgruppe Darmflorastabilisatoren – ausdrücklich auch für Hunde, geprüft nach Verordnung (EG) Nr. 1831/2003.
Entwickelt in Deutschland
Rezeptur und Herstellung liegen bei der BSN Germany GmbH in Köln. Made in Germany steht für kontrollierte Prozesse und gleichbleibende Qualität; der Stamm ist unter DSM 15544 hinterlegt.
Ohne unnötige Zusätze
Ohne Zucker, ohne Farb-, Aroma- und Konservierungsstoffe, ohne gentechnisch veränderte Organismen. Wir konzentrieren uns auf Inhaltsstoffe, die einen Zweck erfüllen.
Sporenbildender Stamm
Bacillus-Stämme bilden Sporen und sind dadurch widerstandsfähig gegenüber Hitze, Lagerung und Magensäure. So erreichen sie den Darm zuverlässig in stabiler Form.
Gehalt ist deklariert
1,5 × 10¹² KBE je Kilogramm stehen auf der Packung – koloniebildende Einheiten, also die Menge vermehrungsfähiger Keime. Eine Angabe, auf die viele Anbieter verzichten.
Mehr als nur Bakterien
Ergänzt um die Vitamine A, D3 und E sowie Omega-3-Fettsäuren aus Marineöl mit EPA und DHA – alles in der Zusammensetzung offen ausgewiesen, mit Gehalt je Kilogramm.
Ursprung
Von & für Hundebesitzer
BSN® ist aus echter Hundeliebe entstanden – aus vielen
Jahren gemeinsamer Erfahrung mit Hunden, im eigenen Zuhause, in der Familie, über
Generationen hinweg. Bei mir ist das Mila – unsere Labradorhündin und der Grund,
warum wir überhaupt angefangen haben. Denn wer eng mit Hunden lebt, weiß: Man
spürt, wenn es ihnen nicht gut geht.
Genau diese Beobachtungen haben uns bewogen, beim Darm anzusetzen statt an
den Symptomen. Mit
Bacillus subtilis setzen wir auf einen wissenschaftlich erforschten
Bakterienstamm, der den Darm als zentrales Fundament des Wohlbefindens begleitet.
Marco – Hundeliebhaber & Gründer von BSN Germany
Unterschiede
Bacillus subtilis im Vergleich
Im Vergleich zu vielen anderen Bakterienkulturen zeichnet sich
Bacillus subtilis durch besondere Stabilität und Alltagstauglichkeit aus.
Während manche probiotischen Kulturen empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren,
bleibt dieses Bakterium widerstandsfähig – gegenüber Hitze, Lagerung und Magensäure.
Diese Eigenschaft machen wir uns bei BSN® zunutze, denn
bei einem hochwertigen Probiotikum für Hunde ist konstante Qualität entscheidend.
Statt kurzfristiger Effekte steht Bacillus subtilis für eine langfristige
Begleitung der Darmflora – und damit für eine nachhaltige Unterstützung von
Verdauung und Wohlbefinden.
Welche Darmkur passt zu deinem Hund?
Gewicht und Anlass ergeben Tagesdosis, Kurdauer und Bedarf deiner Darmkur. Daraus folgt die passende Größe – und ob sich der Einmalkauf oder der 2-Monats-Rhythmus für euch lohnt.
Das Abo ist jederzeit kündbar; der Rhythmus entspricht der Anbruchfrist von 60 Tagen.
Häufige Fragen
Wissenswertes zur BSN® Darmkur & Darmsanierung
1Dosierung und Dauer
Wie dosiere ich nach dem Gewicht meines Hundes?
Bis 5 kg 0,5 ml täglich, von 5 bis 15 kg 1,0 ml, von 15 bis 30 kg 1,5 ml und ab 30 kg 2,0 ml. Die beiliegende Pipette ist auf diese Mengen geeicht – abmessen musst du nichts.
Bei Welpen richtet sich die Menge nach dem aktuellen Gewicht, nicht nach dem zu erwartenden Endgewicht – die Dosis wächst also mit. Der Kur-Check am Ende der Seite übernimmt die Rechnung und nennt zugleich die Reichweite der jeweiligen Flasche.
Wie lange sollte eine Darmkur dauern?
Die Dauer richtet sich nach dem Anlass, nicht nach dem Produkt. Nach einer Antibiotika-Therapie sind 14 bis 21 Tage üblich, bei einer Futterumstellung rund 60 Tage, in der Welpenzeit 60 bis 90 Tage. Zur allgemeinen Vorsorge genügen 30 Tage, ein- bis zweimal im Jahr.
Eine Darmkur unter zwei Wochen ist selten sinnvoll: Die Darmflora braucht Zeit, um sich neu zu ordnen. Wer nach wenigen Tagen abbricht, weil noch nichts sichtbar ist, unterbricht diesen Prozess, bevor er beginnen konnte.
Kann ich das Produkt dauerhaft geben?
Ja. Bei Hunden mit dauerhaft empfindlicher Verdauung ist eine fortlaufende Gabe möglich und in der Praxis verbreitet.
Zu beachten ist die Anbruchfrist: Eine geöffnete Flasche sollte innerhalb von 60 Tagen verbraucht werden. Für die Dauergabe eignet sich deshalb der 2-Monats-Rhythmus besser als ein größerer Vorrat.
Ist es für Welpen und alte Hunde geeignet?
Ja, für Hunde jeden Alters. Bei Welpen richtet sich die Menge nach dem aktuellen Gewicht und wird im Wachstum angepasst.
Für Senioren ab etwa acht Jahren ist eine Darmkur zweimal jährlich verbreitet, häufig im Frühjahr und im Herbst: Mit den Jahren verändert sich die Verdauung, und die Anpassungsfähigkeit nimmt ab.
2Anlässe für eine Kur
Wie unterstütze ich meinen Hund nach einer Antibiotika-Gabe?
Eine Antibiotika-Therapie richtet sich gegen bestimmte Erreger, verringert dabei aber auch die Vielfalt der übrigen Darmflora. In der Zeit danach entsteht Raum, den eine gezielte Darmsanierung begleiten kann.
Üblich ist der Beginn direkt nach dem Absetzen des Antibiotikums, über 14 bis 21 Tage. Während einer laufenden Therapie stimme die Gabe bitte mit der behandelnden Praxis ab. Mehr dazu im Ratgeber unter Darmsanierung nach Antibiotika.
Und nach einer Wurmkur oder nach Giardien?
Auch Wurmkuren und die Behandlung von Giardien greifen in das Milieu im Darm ein. Viele Halter schließen deshalb eine Darmkur an, ähnlich wie nach einer Antibiotika-Therapie.
Bei Giardien gilt eine Einschränkung: Der Befall selbst gehört tierärztlich behandelt, und die Hygienemaßnahmen sind entscheidend. Eine Darmkur begleitet die Zeit danach, sie ersetzt die Behandlung nicht.
Hilft eine Darmkur bei Durchfall?
Akuter Durchfall verlangt zuerst eine Klärung der Ursache. Sie kann in etwas Aufgenommenem liegen, in einem Futterwechsel, in Parasiten oder in einer Erkrankung – und die Behandlung unterscheidet sich entsprechend.
Ein Ergänzungsfuttermittel behandelt keinen Durchfall. Sinnvoll ist es als Begleitung, sobald die Ursache geklärt und behandelt ist. Wann Durchfall in die Praxis gehört, steht im Ratgeber unter Darmprobleme beim Hund.
Mein Hund hat Juckreiz. Bringt eine Darmkur etwas?
Hier ist Zurückhaltung angebracht. Chronischer Juckreiz hat beim Hund häufig allergische oder parasitäre Ursachen; diese gehören diagnostiziert und behandelt, nicht über die Fütterung begleitet.
Ein Zusammenhang zwischen Darm und Haut über die Nährstoffaufnahme ist plausibel, ersetzt jedoch keine Diagnose. Wer bei Juckreiz zunächst über Monate die Fütterung umstellt, verliert im ungünstigen Fall wertvolle Zeit.
3Anwendung und Lagerung
Ins Maul oder über das Futter?
Beides ist möglich. Direkt ins Maul ist die verlässlichere Variante, weil die volle Menge sicher ankommt.
Über das Futter ist es bequemer, wenn dein Hund die Pipette nicht mag – dann sollte die Portion allerdings vollständig gefressen werden. Bewährt hat sich, die Tropfen auf einen kleinen Teil der Ration zu geben und diesen zuerst anzubieten.
In der Flasche hat sich etwas abgesetzt. Ist das normal?
Ja. Es handelt sich um eine ölige Suspension, nicht um ein klares Öl. Ein heller Bodensatz ist zu erwarten und kein Anzeichen für Verderb.
Vor jeder Gabe kräftig schütteln, damit die Dosierung gleichmäßig bleibt – andernfalls enthält die erste Pipette weniger und die letzte mehr als vorgesehen.
Wie lagere ich das Produkt und wie lange hält es?
Kühl, trocken und lichtgeschützt bei 4 bis 25 °C. Kurzzeitige Abweichungen von −5 bis 35 °C über höchstens 14 Tage sind unkritisch.
Ein Kühlschrank ist nicht erforderlich – der Stamm liegt als Spore vor und ist dadurch lagerstabil. Nach dem Öffnen sollte die Flasche innerhalb von 60 Tagen aufgebraucht werden; deshalb rechnet der Kur-Check mit dieser Frist und nicht allein mit dem Flascheninhalt.
Welche Flaschengröße passt zu meinem Hund?
Beide Flaschen enthalten dieselbe Rezeptur, denselben Stamm und dieselbe Keimzahl. Sie unterscheiden sich nur in der Füllmenge – und damit darin, wie lange sie bei deiner Tagesdosis reichen. Bis rund 15 kg deckt die 30-ml-Flasche eine 30-Tage-Kur genau ab, bei kleinen Hunden mit 0,5 ml sogar die vollen 60 Tage. Ab rund 15 kg ist die 100-ml-Flasche die wirtschaftlichere Wahl.
Zwischen 15 und 30 kg geht die Rechnung nicht glatt auf: 1,5 ml täglich ergeben über 30 Tage 45 ml. Die kleine Flasche reicht dafür nicht, die große ist danach noch gut zur Hälfte voll – sinnvoll also, wenn eine Dauergabe folgt.
4Verträglichkeit und Grenzen
Gibt es Nebenwirkungen?
Ein Ergänzungsfuttermittel ist kein Arzneimittel. Der eingesetzte Stamm ist in der EU als Zusatzstoff zugelassen; dazu gehört die Prüfung auf Sicherheit für Tier, Mensch und Umwelt.
In der Praxis kommt die Umstellungsphase der ersten Tage vor: etwas weicherer Stuhl oder vermehrte Blähungen, beides legt sich meist von selbst. Zu beachten ist die hohe Konzentration an Vitamin A und D3 – keine weiteren Vitamin-Präparate dazugeben.
Darf ich es mit anderen Ergänzungsfuttermitteln kombinieren?
Mit Vitamin-Komplexen ausdrücklich nicht. Die Rezeptur enthält Vitamin A und Vitamin D3 in hoher Konzentration; eine zusätzliche Gabe kann zu einer Überversorgung führen.
Bei anderen Ergänzungen – etwa Gelenkpräparaten oder Ölen ohne Vitaminzusatz – ist eine Kombination in der Regel unproblematisch. Im Zweifel halte Rücksprache mit deiner Tierärztin oder deinem Tierarzt und nimm die Zusammensetzung beider Produkte mit.
Der Stuhl ist in den ersten Tagen weicher. Ist das normal?
Das kommt vor. In den ersten Tagen ordnet sich die Darmflora neu, ein leicht veränderter Stuhl gehört in dieser Phase dazu und reguliert sich meist innerhalb weniger Tage von selbst.
Hält es länger als etwa eine Woche an oder kommen Durchfall, Erbrechen oder Mattigkeit hinzu, setze die Gabe aus und lasse die Ursache tierärztlich abklären.
Ersetzt eine Darmkur den Tierarztbesuch?
Nein. Ein Ergänzungsfuttermittel begleitet die Fütterung; es behandelt keine Erkrankung und ersetzt keine Diagnose.
Bei anhaltendem Durchfall, Erbrechen, Blut im Kot, Fieber oder Gewichtsverlust gehört die Ursache tierärztlich abgeklärt – woran du das erkennst, steht im Ratgeber.
5Stamm, Herkunft und Preis
Was ist der Unterschied zwischen Präbiotika und Probiotika?
Probiotika sind lebende Mikroorganismen – hier der Bakterienstamm selbst. Präbiotika sind unverdauliche Faserstoffe, die den bereits vorhandenen Darmbakterien als Nahrung dienen, etwa Inulin oder bestimmte Oligosaccharide.
Kombinationen aus beidem heißen Synbiotika. Dieses Produkt ist ein reines Probiotikum: Es bringt den Stamm mit, nicht dessen Futter. Ausführlich steht das im Ratgeber unter Präbiotika und Probiotika beim Hund.
Kann ich Probiotika für Hunde selbst herstellen?
Joghurt, Kefir oder Sauerkraut enthalten Milchsäurebakterien, und viele Halter geben sie ihren Hunden. Der Unterschied liegt in drei Punkten: Weder der enthaltene Stamm noch die Menge sind bekannt, und die meisten dieser Kulturen überstehen die Magensäure nur unzureichend.
Hinzu kommt, dass viele erwachsene Hunde größere Mengen Milchprodukte nicht gut vertragen. Ein zugelassener, sporenbildender Stamm mit deklarierter Keimzahl ist etwas anderes als ein Löffel Joghurt – auch wenn beides als „Probiotikum" bezeichnet wird.
Was unterscheidet diesen Stamm von anderen Probiotika?
Zwei Eigenschaften. Erstens die Sporenbildung: Der Stamm übersteht Magensäure, Lagerung und Wärme in einer Dauerform, während viele Milchsäurebakterien diesen Weg nicht überstehen.
Zweitens die Stammangabe. Probiotika wirken stammspezifisch – wer nur die Art nennt, sagt wenig aus. Hier ist der Stamm als DSM 15544 hinterlegt und unter der Kennnummer 4b1820 in der EU zugelassen, ausdrücklich auch für Hunde. Diese Nummern lassen sich nachschlagen.
Warum kostet das mehr als Probiotika aus dem Supermarkt?
Der Unterschied liegt vor allem in der Zulassung und im Gehalt. Ein Zulassungsverfahren nach Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 ist aufwendig, und eine Keimzahl von 1,5 × 10¹² KBE je Kilogramm liegt deutlich über der vieler Produkte, die ihre Zahl gar nicht erst ausweisen.
Aussagekräftiger als der Packungspreis ist der Preis je Tag im Verhältnis zu dem, was tatsächlich deklariert ist. Ohne Stammnummer und Keimzahl fehlt die Grundlage für einen Vergleich.
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